Energiestadt Landquart

Die Energiestadt Landquart
als Sinnbild einer nachhaltigen Energiepolitik.

Landquart trägt seit 2008 das Label Energiestadt. Energiestadt ist ein Paradebeispiel dafür, wie mit verantwortungsvollem Handeln die Lebensqualität gesteigert und das Klima geschont wird. Das Label ist Auszeichnung für eine konsequente und ergebnisorientierte Energiepolitik. Gemeinden, die das Label Energiestadt tragen, durchlaufen einen umfassenden Prozess, der sie zu einer nachhaltigen Energie-, Verkehrs- und Umweltpolitik führt. Behörden, Unternehmer*innen und Bevölkerung ziehen am gleichen Strang. Das Label Energiestadt wird durch die unabhängige Kommission des Trägervereins Energiestadt verliehen.

Ziele

Die Energiestadt Landquart stellt sich grundsätzlich hinter die Vision der 2000-Watt-Gesellschaft. Die energiepolitischen Ziele sind entsprechend darauf ausgerichtet und der Gemeindevorstand hat die Klima- und Energie-Charta der Städte und Gemeinden ratifiziert. Mit dieser Charta bekennt sich die Gemeinde zu einem engagierten und wirkungsvollen Klimaschutz. Mit deren Ratifikation vom 12. März anerkennt sie den Klimawandel als eine der grössten globalen Herausforderungen unserer Zeit. Sie bekennt sich zu den Pariser Klimazielen und unterstützt den Bundesrat in seiner im August 2019 beschlossenen Zielsetzung, die Treibhausgasemissionen der Schweiz bis 2050 auf netto null zu reduzieren. Die Gemeinde richtet ihre energiepolitischen Ziele sowie die Ziele und Massnahmen im Energierichtplan 2020 entsprechend dieser Charta aus.

Die konkreten Ziele finden Sie in den nachfolgenden zwei Dokumenten.

Energieleitbild

Klima- und Energiecharta

Energierichtplan

Der vom Gemeindevorstand beschlossene Energierichtplan koordiniert die Nutzung der Energieträger und die Versorgung auf dem Gemeindegebiet. Im Energierichtplan ist beschrieben, wo welche Energieträger genutzt werden sollten, wo die Fernwärme erschlossen wird und was mit dem Gasnetz in Landquart passiert. Der Energierichtplan macht weiter Aussagen zu Auflagen zur Nutzung des Grundwassers und zu geplanten Massnahmen für die Energiewende.

Basierend auf dem Energierichtplan wird in Landquart das Fernwärmenetz ausgebaut. Dabei wird das bestehende Netz der GEVAG erweitert. Im Industriegebiet werden die Anschlüsse verdichtet, eine neue Erschliessung zum Plantahof erstellt und ein neues Fernwärmenetz im Ziegelgut sowie im Gebiet Mühlebach verfolgt. Anschlüsse an die bestehenden Gebiete können per sofort und Anschlüsse an die Erschliessung Plantahof ab 2022 erfolgen. Fernwärmeanschlüsse werden von der GEVAG geprüft und vom kantonalen Förderprogramm finanziell unterstützt.

Energierichtplan

Energierichtplan Landquart

Energiekommission

Für die Koordination und die Begleitung des Projektes Energiestadt hat der Gemeindevorstand eine Energiekommission eingesetzt.

Aldo Danuser Gemeinderat und Kommissionspräsident
Annina Vinzens Repower
Hans Furrer Hauswartschaft
Jürgen Thaler Lehrerschaft
Marcel Blumenthal Vertreter Bauamt
Roman Gabathuler Bevölkerungsvertreter
Samuel Brändli Bevölkerungsvertreter